HANSESTADT DANZIG

Danzig

Grünes Tor — Lange Brücke — Krantor — Frauengasse — Marienkirche — Königliche Kapelle — Großes Zeughaus — Stockturm — Peinkammer — Goldenes Tor — Langgasse — Uphagenhaus — Rechtstädtisches Rathaus — Langer Markt — Neptunbrunnen — Artushof — Goldenes Haus — Grünes Tor

Diese Strecke führt Sie zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Danzigs. Unseren Ausflug beginnen wir im Herzen des alten Danzigs, am ehemaligen Hafen der Stadt. Wir gehen die Lange Brücke entlang, um uns die Konstruktion des mittelalterlichen Krans am Krantor anzusehen. Als Nächstes prüfen wir, ob die Frauengasse mit Recht als die schönste Straße Danzigs gilt. Sie führt uns zu einer der größten gotischen Backsteinkirchen der Welt - der Marienkirche, von deren Turm aus sich ein wunderbarer Panoramablick auf die Stadt bietet. Nun passieren wir das Große Zeughaus, in dem die alten Danziger ihr Kriegsgerät aufbewahrten, sowie die Peinkammer und den Stockturm, in dem einst der städtische Henker residierte, und wo sich heute das Bernsteinmuseum befindet. Anschließend gehen wir zum sogenannten Königsweg, dem repräsentativsten Abschnitt der Stadt, durch den einst die sich in Danzig aufhaltenden Könige einzogen. Wir durchqueren das Goldene Tor, das den Blick auf die berühmteste Danziger Straße, die Langgasse, freigibt, an der sich die schönsten Häuser Danziger Bürger und die wichtigsten Institutionen des alten Danzigs befinden — unter anderem sehen wir das Haus des Danziger Ratsherren Johann Uphagen sowie das Rechtstädtische Rathaus. Gleich nebenan auf dem Langen Markt schauen wir uns den Artushof, für die alten Danziger ein Unterhaltungslokal höchster Klasse, sowie den Neptunbrunnen an. Ein paar Schritte weiter gelangen wir zum Grünen Tor, das den Langen Markt mit dem alten Danziger Hafen verbindet, an dem wir unseren Spaziergang begonnen haben.

Besichtigungszeit: 1,5-4h


Zusätzliche Angebote:

Das alte Danzig umfasste mehr als nur die Rechtstadt mit dem Königsweg, dem Hafen und der Marienkirche. Dazu gehört auch die nahebei liegende Altstadt, die Alte Vorstadt, die Niederstadt, der Bischofsberg sowie das sogenannte Hakelwerk.

ALTSTADT: Mit der Altstadt eng verbunden war der berühmte Astronom und Brauereiunternehmer Johannes Hevelius. Hier befand sich sein astronomisches Observatorium, hier war er Ratsherr im Altstädtischen Rathaus, und in der Gemeindekirche St. Katharinen heiratete er. Gleich daneben, am Radaunekanal, befindet sich die Brücke der Liebenden. Verliebte bringen an der Brücke Vorhängeschlösser an, die ihre ewige Liebe symbolisieren sollen. Ein idealer Ort, um Ihnen über Johannes Hevelius und die Lieben seines Lebens zu erzählen. Natürlich haben Sie die Gelegenheit, hier selbst ein Schloss zu befestigen. Nicht weit davon entfernt befindet sich der größte Wirtschaftsbau des mittelalterlichen Europas - die Große Mühle. Von dort aus gelangen wir zur Brigittenkirche mit ihrem Bernsteinaltar. In kommunistischer Zeit war die Kirche die Bastion der Gewerkschaft Solidarność. Nur ein paar Schritte weiter stehen wir vor der Polnischen Post, deren Belegschaft durch die dramatische Verteidigung des Gebäudes zu Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Geschichte und Literatur eingegangen ist. (1,5-3h)

ALTE VORSTADT: In der Alten Vorstadt besichtigen wir die Trinitatiskirche des Franziskanerordens, die durch ihre kunstvoll gestalteten Giebel auffällt. In dem ehemaligen Franziskanerkloster befindet sich heute das Nationalmuseum, das in seiner Sammlung das weltberühmte Werk "Das Jüngste Gericht" von Hans Memling beherbergt, ein Bild von höchst interessanter Geschichte. Nebenan befindet sich die Kirche St. Peter und Paul, die einst als Gemeindekirche der Vorstadt diente. (1-3h)

DOMINIKANER: Nicht weit vom Königsweg ragt die Nikolaikirche in den Himmel - die einzige Kirche Danzigs, die während des Zweiten Weltkriegs nicht zerstört wurde. Ihre Besitzer waren und sind bis heute die Dominikaner. Danzig verdankt ihnen den weithin bekannten Dominikanermarkt, der vor kurzem sein 750-jähriges Bestehen gefeiert hat. An der Stelle des alten Dominikanerklosters entstand im 19. Jahrhundert die Markthalle. In ihrem Kellergeschoss kann man heute die Fundamente der ersten Nikolaikirche aus dem 12. Jahrhundert besichtigen. (1h)